«Trägerschaft ist zweitrangig»
Worauf es für Patientinnen und Patienten wirklich ankommt: Qualität, Zugang und Verlässlichkeit – kompakt erklärt von ospita-Präsident Benjamin Mühlemann
«Trägerschaft ist zweitrangig»
29%
aller Betten stehen in privaten Einrichtungen
Fast jedes dritte Spitalbett gehört zu einem privaten Gesundheitsunternehmen. Das zeigt: Sie sind ein tragender Teil der Versorgung.
«Was bringen qualitätsabhängige Tarife, Herr Silberschmidt?»
Nationalrat Andri Silberschmidt erklärt im Interview, weshalb er weiterhin überzeugt ist, dass Qualität im Tarifsystem stärker berücksichtigt werden sollte und welchen Mehrwert qualitätsabhängige Tarife schaffen könnten.
«Die Versorgung sichern wir alle gemeinsam: Öffentliche und private Gesundheitseinrichtungen.»
Benjamin Mühlemann
Präsident ospita
90%
der Menschen lehnen Zwangszuweisungen in bestimmte Spitäler ab
Die freie Spitalwahl ist ein hohes Gut und wird von Patientinnen und Patienten geschätzt. Das Bedürfnis nach Wahlfreiheit gilt es zu respektieren.
Genf: Ein Beispiel für die Versorgungsrelevanz privater Gesundheitsunternehmen
Die Anfang März 2026 erfolgte Eröffnung des Gebäudes Beaupré für pädiatrische Notfälle in der Clinique des Grangettes in Genf veranschaulicht den Beitrag privater Kliniken zum Schweizer Gesundheitssystem.
«Integrierte Versorgung braucht echte Kooperation. Wir privaten Gesundheitsorganisationen stehen für diese Offenheit.»
Dominic Pugatsch
Vorstandsmitglied ospita & Generalsekretär Hirslanden AG
23%
der Standorte für hochspezialisierte Medizin sind privat geführt
Das bedeutet: Zugang zu Spitzenmedizin – auch ausserhalb der Unispitäler.
«Näher versorgt meint mehr als geografische Nähe.»
Benjamin Mühlemann ist seit einem Jahr Präsident von ospita. Im Interview erklärt er, was ihn in dieser Rolle beschäftigt.
«Versorgungsqualität entsteht in einem gesunden Wettbewerb. Dazu müssen die Spielregeln für alle Beteiligten klar und fair sein.»
Guido Schommer
Generalsekretär ospita